November 2006


Auch am letrzten Freitag hatten wir keine Probe, dafür hard-core-t-shirt-Bügeln (was demnächst sicher olympisch wird) bei mir.
Die alte Regel mißachtend, nämlich einen wichtigen Ausdruck nie nach dem Wechsel einer Tintenpatrone zu machen, beschert mir einen rosa Fehldruck - auf den plötzlich die weibliche Welt abfährt. Jaja Rosa!
shorty in rosa
Hier nun aber die Weiterentwicklung aus dem Warhol-Labor:

shorty-tableau

shortyshirt#1
Während ich hier wegen einer Sportverletzung dumm herum humpele, üben sich die anderen die Finger wund. Den Sprich “Sport ist Mord” habe ich jetzt zur genüge gehört, danke der Nachfrage, es wird schon wieder, das Konzert findet in jedem Fall statt, schließlich hat man Ärzte im Bekanntenkreis, die auch mal eine Spritze vernünftig platzieren können…
Weil mir so langweilig war, habe ich das T-Shirt #1 hergestellt.

kaffee-fee

Liebe Musiksüchtige, es ist soweit, pünktlich zu den Weihnachtsfeiern trauen wir uns in die Öffentlichkeit. Am 8.12.2006 werden wir im Kaffee - Fee in der Hackerstr. 1 (12161 Berlin-Friedenau) unseren ersten Gig abliefern und hoffen auf zahlreiches Erscheinen von Anhängern und zukünftigen Fans.

Door: 20 Uhr
Musik: 20.30 Uhr

Kaum stehen wir zusammen in unserem Probekeller, beginnt es neue Stücke zu hageln:

“Gosh!” - sollte eigentlich mal ein schnulziges Liebeslied werden, plötzlich ist es im Pixies-Style zum Spaßbringer neugeoren.

“last fading” bekommt den ShortySchliff und einen psychadelischen Mittelteil verpaßt.
Es handelt von einem Mann, der seinen Liebeskummer dadurch zu bekämpfen versucht, dass er sich 6 Monate auf ein großes Conatainerschiff begibt. Immer schwankend zwischen Aufgabe und neuer Hingabe.

naturalbornlosercover

(kleiner visueller Versuch, bin aber noch nicht zufrieden)

“natural born loser” ein Reggae, der zwei Afrikanern gewidmet ist. Beide versuchen sich aus dem tragischen Gefüge, das die westliche Welt für sie vorgesehen hat zu lösen. Der eine, ein Prinz aus Ghana, versucht mit seinem Internetcafé sein Glück in Berlin. Der andere Dockarbeiter und Schweißer in Detroit versucht sich als der schwarze Elvisimitator - mit hervorragende Stimme.
In der 4. Strophe geht es um den Viktoriasee und den schrecklichsten Fisch den Viktoria-Barsch (bitte nie kaufen!) - das ist Imperialismus pur: eine von westlichen Forschern erfundene Züchtung räubert den See leer und die Arfikaner stehen mit der Öko-Katastrophe alleine da.

Wenn wir so weitermachen, dann ist das Programm in einer Rekordzeit beisammen.

Playroom Logo

Aus dem Newsletter der Emi:

Zweite Playroom Veranstaltung am 16. November in Berlin

Nach dem ersten aus allen Nähten platzenden Playroom im September gehen wir nun in die zweite Runde, denn Gute Musik ist immer noch besser!

Die traditionsreichen Labels Virgin Labels & Mute präsentieren Musik ohne Grenzen, stets live und handgemacht, ganz unter dem Anspruch: ehrlich, nah und echt! So, und in einer intimen Atmosphäre stellen drei ganz besondere Bands – noch ohne Plattenvertrag - ihre Live-Qualitäten unter Beweis.

Als Very Special Guest freuen wir uns auf WERLE & STANKOWSKI, die im kommenden Jahr ihr zweites Album bei Virgin veröffentlichen!

PLAYROOM
im Maschinenhaus (im Kesselhaus) in der Kulturbrauerei, Berlin-Prenzlauer Berg.
Donnerstag, 16. November 2006
Doors: 20.00h – Show: ab 20:30h

EINTRITT FREI!
DAS WEITERSAGEN DIESER VERANSTALTUNG WIRD EMPFOHLEN UND BEDIENT – MIT FREIEM EINTRITT!

Wegbeschreibung und Info zur Location:
www.kesselhaus-berlin.de

Wieder eine sehr motivierte Probe. Zum ersten Mal greift Rolf zum Micro und gibt uns den irischen Geschichtenerzähler.
Ich sehe eine satte grüne Landschaft, einen wirbelnden Derwisch und eine Frau mit roten langen Haaren hinter einem Gardinenstoff. Aus nur einer Zeile ergibt sich eine tragische Liebesgeschichte:

there lived a young lady by the shore…

Gib uns mehr davon Rolf.