Oktober 2006


cover demolition lobster
(c) Christian Schmidt-David
So war es:
Ich stand ahnungslos am Vormittag in der Küche, und grübele so über meine Hummerzucht nach, da plötzlich war dieses Bild: ein HighWay, eine dunkle Straße (nicht wie oben) sondern in der Nacht, einsam und verlassen, kurvt dieses Auto durch die Straßen. Am Steuer ein Typ wie Tom Waits, der einfach nur fährt. Der Kofferraum hat seltsame Ausbuchtungen und diese werden immer mehr, drinnen scheint jemand mit irrsinnigen Kräften gegen das Blech zu bollern.
Was um Himmels willen ist da drin:

The demolition lobster only comes out at night
she is a wild girl looking for a little fight
only a snip and the meal is ready
you should hide your kids and your daddy

Bitte fragt mich jetzt niemand danach, wie ich darauf komme. Fantasie!
Der Rest der Strophen ist schnell gemacht, der “driver” ein armer Tropf, der seinen Meister von einer blutigen Veranstaltung zur nächsten fährt - weshalb ich den song zunächst “halloween trunk” nennen wollte - fährt und fährt, manisch getrieben von der unsichtbaren Macht in seinem Kofferraum.

In der letzten Strope, dann noch der Hinweis, dass der “driver” vielleicht gar nicht so unschuldig ist am Inhalt seines Kofferraumes (”Jeanny” läßt grüßen)…

Was auch immer für ein Musikstück daraus wird, das Cover für die Single-CD ist schon mal fertig…

Heute spielen wir zum ersten Mal “Demolition Lobster”, ein fetziges Stück Funk, das Greg aus dem Urlaub mitgebracht hat.
Den Text habe ich am Tag zuvor geschrieben, nach einer Sekundeneingebung ahnungslos in der Küche stehend:

ff - die ganze Story zu “demolition lobster”

Schicksal

Die wohl beste Aufnahme bisher von “Laughin when it rains” wird von der Elektronik zerfressen, zumindest der wertvolle Schluß.

Rolf und Hans voll am abrocken, 3 Männer, ein Riff und fertig ist das Stück. “AC/DC” läßt grüßen. Ist so ziemlich das einzige Video aus dem Proberaum auf dem auch Musiker zu sehen sind, sonst sieht man nur Verstärker, da der Platz für die Kamera, um die beste Aufnahme zu kriegen, eben in der Mitte vor dem Gesangsverstärker ist.

Das Stück ist wenig repräsentiv, dazu schaut man sich besser einen Konzertmitschnitt an.

Probenmitschnitt

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