Kaum stehen wir zusammen in unserem Probekeller, beginnt es neue Stücke zu hageln:
“Gosh!” - sollte eigentlich mal ein schnulziges Liebeslied werden, plötzlich ist es im Pixies-Style zum Spaßbringer neugeoren.
“last fading” bekommt den ShortySchliff und einen psychadelischen Mittelteil verpaßt.
Es handelt von einem Mann, der seinen Liebeskummer dadurch zu bekämpfen versucht, dass er sich 6 Monate auf ein großes Conatainerschiff begibt. Immer schwankend zwischen Aufgabe und neuer Hingabe.

(kleiner visueller Versuch, bin aber noch nicht zufrieden)
“natural born loser” ein Reggae, der zwei Afrikanern gewidmet ist. Beide versuchen sich aus dem tragischen Gefüge, das die westliche Welt für sie vorgesehen hat zu lösen. Der eine, ein Prinz aus Ghana, versucht mit seinem Internetcafé sein Glück in Berlin. Der andere Dockarbeiter und Schweißer in Detroit versucht sich als der schwarze Elvisimitator - mit hervorragende Stimme.
In der 4. Strophe geht es um den Viktoriasee und den schrecklichsten Fisch den Viktoria-Barsch (bitte nie kaufen!) - das ist Imperialismus pur: eine von westlichen Forschern erfundene Züchtung räubert den See leer und die Arfikaner stehen mit der Öko-Katastrophe alleine da.
Wenn wir so weitermachen, dann ist das Programm in einer Rekordzeit beisammen.