Probe


db boxYamaha Mischer

Am letzten Freutag haben wir unsere neuen Aktivboxen von db (OPERA 210 LIVE) und den Mischer von Yamaha (MG 16/6FX - 16-Kanal Mischpult) eingeweiht. Endlich hört man, was wir die ganze Zeit spielen und vor allem die Herren und die Dame hinter den Micros sind entzückt. Ab jetzt kann der Sound in Angriff genommen werden.

Der Probentag wurde in Freutag umbenannt.
Außerdem “under-skin symphony” wird beackert.
tattooladen
Das Stück handelt von der Liebe zu einer sehr begehrten Tätowiererin dem “tattoo girl” und entspringt dem langgehegten Wunsch einen Roman in diesem Umfeld zu schreiben. Wär ja nicht der erste…

she wants her daily blood
touching me where no hand can go
her needle was getting hot
with every inky shot

Wie immer bin ich Jahre zu spät. John Irving war leider schneller. In seinem Buch “Bis ich dich finde” ist die Mutter des Romanhelden ein tattoo girl.
Aber das tut der Sache keinen Abbruch. Es wird ein echter Shorty song - also mit Genrewechsel mitten im Stück. Welche Musikgenre wird nicht verraten, dazu muß man eines unserer Konzerte besuchen.

Mehr zu Christian und Tattoos hier.

Mittlerweile haben wir so viele eigene Stücke, dass man sie nicht mehr auf einer CD (80min) unterbringen kann!
Das finde ich nach nur 7 Monaten ganz beachtlich.
Klar, es kommt nicht auf die Masse an! Wir sind streng. Unsere Qualitätskontrolle passieren nur songs mit dem SHORTY Stempel!
Da wir nie mit leeren Händen in die Probe kommen, wird konsequent die Doppel-CD angepeilt.

Musikblume
Mögen noch viele Stücke “wachsen”.

Auch am letrzten Freitag hatten wir keine Probe, dafür hard-core-t-shirt-Bügeln (was demnächst sicher olympisch wird) bei mir.
Die alte Regel mißachtend, nämlich einen wichtigen Ausdruck nie nach dem Wechsel einer Tintenpatrone zu machen, beschert mir einen rosa Fehldruck - auf den plötzlich die weibliche Welt abfährt. Jaja Rosa!
shorty in rosa
Hier nun aber die Weiterentwicklung aus dem Warhol-Labor:

shorty-tableau

kaffee-fee

Liebe Musiksüchtige, es ist soweit, pünktlich zu den Weihnachtsfeiern trauen wir uns in die Öffentlichkeit. Am 8.12.2006 werden wir im Kaffee - Fee in der Hackerstr. 1 (12161 Berlin-Friedenau) unseren ersten Gig abliefern und hoffen auf zahlreiches Erscheinen von Anhängern und zukünftigen Fans.

Door: 20 Uhr
Musik: 20.30 Uhr

Kaum stehen wir zusammen in unserem Probekeller, beginnt es neue Stücke zu hageln:

“Gosh!” - sollte eigentlich mal ein schnulziges Liebeslied werden, plötzlich ist es im Pixies-Style zum Spaßbringer neugeoren.

“last fading” bekommt den ShortySchliff und einen psychadelischen Mittelteil verpaßt.
Es handelt von einem Mann, der seinen Liebeskummer dadurch zu bekämpfen versucht, dass er sich 6 Monate auf ein großes Conatainerschiff begibt. Immer schwankend zwischen Aufgabe und neuer Hingabe.

naturalbornlosercover

(kleiner visueller Versuch, bin aber noch nicht zufrieden)

“natural born loser” ein Reggae, der zwei Afrikanern gewidmet ist. Beide versuchen sich aus dem tragischen Gefüge, das die westliche Welt für sie vorgesehen hat zu lösen. Der eine, ein Prinz aus Ghana, versucht mit seinem Internetcafé sein Glück in Berlin. Der andere Dockarbeiter und Schweißer in Detroit versucht sich als der schwarze Elvisimitator - mit hervorragende Stimme.
In der 4. Strophe geht es um den Viktoriasee und den schrecklichsten Fisch den Viktoria-Barsch (bitte nie kaufen!) - das ist Imperialismus pur: eine von westlichen Forschern erfundene Züchtung räubert den See leer und die Arfikaner stehen mit der Öko-Katastrophe alleine da.

Wenn wir so weitermachen, dann ist das Programm in einer Rekordzeit beisammen.

Wieder eine sehr motivierte Probe. Zum ersten Mal greift Rolf zum Micro und gibt uns den irischen Geschichtenerzähler.
Ich sehe eine satte grüne Landschaft, einen wirbelnden Derwisch und eine Frau mit roten langen Haaren hinter einem Gardinenstoff. Aus nur einer Zeile ergibt sich eine tragische Liebesgeschichte:

there lived a young lady by the shore…

Gib uns mehr davon Rolf.

Heute spielen wir zum ersten Mal “Demolition Lobster”, ein fetziges Stück Funk, das Greg aus dem Urlaub mitgebracht hat.
Den Text habe ich am Tag zuvor geschrieben, nach einer Sekundeneingebung ahnungslos in der Küche stehend:

ff - die ganze Story zu “demolition lobster”

Schicksal

Die wohl beste Aufnahme bisher von “Laughin when it rains” wird von der Elektronik zerfressen, zumindest der wertvolle Schluß.

Rolf und Hans voll am abrocken, 3 Männer, ein Riff und fertig ist das Stück. “AC/DC” läßt grüßen. Ist so ziemlich das einzige Video aus dem Proberaum auf dem auch Musiker zu sehen sind, sonst sieht man nur Verstärker, da der Platz für die Kamera, um die beste Aufnahme zu kriegen, eben in der Mitte vor dem Gesangsverstärker ist.

Das Stück ist wenig repräsentiv, dazu schaut man sich besser einen Konzertmitschnitt an.

Probenmitschnitt

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